Delibere!

Denk nach!

Gedichte 2

Der König und der Lord

„Trag hinaus in die Welt mein Wort“
-sprach der König zum Lord-
„Sprich vor dem Volke, tu kund´ meine Taten,
berichte vom Sieg im göttlichen Namen,
wir haben die Heiden besiegt und unser heilig Land erblüht -
Im wachsenden glanze des göttlichen Kranzes“

Der lord jedoch erwiederte
„Schweigt still, oh höllischer Diener,
nicht Gott hat euch geführt, er hat euch nie berührt!
Denn nur des Teufels werk vermag Völker zu Morden,
zu hetzten die Menschen mit reudigen Horden!“

Der Lord empört, gar völlig verstört,
Zieht sein Schwert, is damit entehrt
Schlägt ab das Kronenhaupt
und nimmt auch gleich des Königs Braut

Denn brauch ist wer den König tötet
Fortan somit selbst der Held ist
Und so zeigt sich des Teufels macht
in all seiner schrecklichen Pracht

-

Die Zeit

Die Zeit – mein Kind – entrinnt
Wenn der kobold kommt geschwint
um zu fassen zu packen die Welten zu Hacken
Doch schnell wie der Witz packt ihn der Blitz
Und wir sterben und leben auf´s neu
um zu vergessen die fesseln
Die uns binden, die uns hindern
Damit wir lernen, damit wir lehren
Um zu finden den Weg, den heiligen Steg
Der uns führt zum licht – der führt ins ich
Um dann zu vergessen; noch einmal zu sprießen
Zum nächsten geboren – das was uns erkoren
Um dann zur Erde einheim zu geh’n

-Auf ewiges Wiedersehn!!!!!-

März 31, 2008 - Verfasst von Andreas | gedichte | , , , | Noch keine Kommentare

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